Nahverkehr in Dresden
Auch wenn Sie mit dem Auto angereist sind, empfiehlt es sich die öffentlichen Verkehrsmittel Dresdens zu nutzen oder die Stadt zu Fuß zu erkunden. Die Parkmöglichkeiten sind , wie in den meisten Großstädten, zwar vorhanden, aber meist teuer oder besetzt.
Die Stadt Dresden bietet die Dresden City Card an. Sie kostet 21 Euro und gilt 48 Stunden nach erster Anspruchsnahme. Man hat freie Fahrt mit Bussen, Straßenbahnen, den Elbfähren und den Nahverkehrszügen der Deutschen Bahn. Zudem freien Eintritt in die Museen der Staatlichen Kunstsammlungen. Sie gilt zusätzlich für ein Kind bis 5 Jahre. Für ein Wochenende in Dresden ist die Dresden City Card genau das Richtige.
Für einen längeren Aufenthalt lohnt sich die Dresden Regio Card, die man für 32 Euro bekommt und die 72 Stunden gilt. Sie hat die gleichen Leistungen wie die City Card mit der Erweiterung des Bahnnetzes auf den ganzen Bereich der Oberelbe und weitere touristische Attraktionen. Hier können Sie gleich die Dresden City und Regio Card buchen.
Öffentlicher Nahverkehr
Für den öffentlichen Nahverkehr ist in Dresden die Dresdener Verkehrsbetriebe AG, kurz DVK, zuständig. Auf ihrer Seite bekommt man alle Informationen über Fahrpläne, Fahrplanänderungen, Tarife und den Nachtverkehr.
Straßenbahn und Bus
In Dresden gibt es 12 Straßenbahnlinien und 27 Busverbindungen, die alle umliegenden Orte ansteuern. So gibt es in der sächsischen Hauptstadt ein dichtes Streckennetz. Auch nachts fahren noch einige Busse und Bahnen. Dresden bei nachts lässt sich somit auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.
S-Bahn
Dresden verfügt über 3 S-Bahn Linien, die das Zentrum mit den größten Gemeinden verbindet. S 1 führt von Meißen über Pirna nach Schöna. S 2 und 3 fahren vom zentralen Hauptbahnhof zum Flughafen (Linie 2) und über Freital nach Tharandt.
Neben den klassischen Nahverkehrsmitteln bieten sich in Dresden auch die Möglichkeit die Bergbahnen oder die Elbfähren zu nutzen und so das besondere Flair der sächsischen Hauptstadt zu genießen.
Bergbahnen
Zu den Loschwitzer Bergbahnen gehören die Standseilbahn und die Schwebeseilbahn, die schon seit 100 Jahren das Stadtbild Dresdens prägen. Besonders für Touristen ist dieses Verkehrsmittel eine Attraktion. Die Talstation beider Bergbahnen liegt am Körnerplatz. Mit der Standseilbahn erreicht man das bekannte Villenviertel Weißer Hirsch, das 95 Meter höher liegt als der Körnerplatz. Die Schwebeseilbahn führt nach in 84 Meter Höhe nach Oberloschwitz. Beide Bahnen benötigen nur 5 Minuten Fahrtzeit bis man einen wunderschönen Ausblick über das Dresdener Elbtal bekommt. Ein charmante Art Dresden zu erkunden.
Elbfähren
Wer es gerne etwas ruhiger die Stadt erkunden möchte, für den sollte eine romantische Elbüberquerung auf den Programm stehen. Von 3 Standpunkten aus lässt sich die Elbe überqueren. Jede Verbindung hat ihren eigenen Charme. Die sogenannte „Schlossfähre“ fährt zum Schloss Pillnitz und bietet schon bei der Ankunft einen wunderschönen Blick auf die malerische Schlossanlage. Wer das Schloss besuchen möchte, für den ist die Fähre in Verbindung mit der Straßenbahnlinie 2 sogar auch noch die schnellste Verbindung. Die anderen 2 Fähren verbinden Pillnitz und Keinzschachwitz sowie Johannstadt und Neustadt. Verbinden Sie einen Spaziergang auf den Elbwiesen mit einer Fahrt mit einer der Elbfähren.
Weitere Verkehrsmöglichkeiten
Elbschifffahrt
Dresden zu verlassen ohne eine Elbschifffahrt gemacht zu haben, ist wie Berlin ohne das Brandenburger Tor gesehen zu haben. Es ist eines der Highlights auf einem der alten Raddampfer auf der Elbe zu schippern. Man fühlt sich wie in eine historische Zeit zurückversetzt, wenn man mit rauschenden Schaufelrädern und den alten Dampfmaschinen die Elbe überquert. Die romantische Naturlandschaft lädt zum Träumen ein. Über eine halbe Million Passagiere lassen sich jedes Jahr von einer Elbschifffahrt begeistern und bereisen zu jeder Jahreszeit die Elbe.
