Wissenschaft in Dresden
Dresden ist nicht nur traditionell ein Standort für künstlerische und kulturelle Bildung, sondern mindestens in gleichem Maße für Forschung und Wissenschaft. So wurden technische Errungenschaften, wie beispielsweise die Spiegelreflexkamera oder der Mikrocomputer, in Dresden erfunden. Besonders hervorzuheben ist die enge Beziehung zwischen der Wirtschaft der Stadt und den universitären und außeruniversitären Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie der Bevölkerung.
Dresden wurde für das Jahr 2006 vom Stifterverband für die deutsche Wissenschaft zur Stadt der Wissenschaft ernannt. Sachsen belegte 2008 wieder einmal den ersten Platz im Bildungsmonitor der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.
Ausbildung und Studium in Dresden
An den neun Hochschulen der Stadt studieren zur Zeit mehr als 40.000 Menschen. Dabei sind insbesondere die Technische Universität Dresden, die mit 35.000 Studenten zu den zehn größten Deutschlands gehört, und die Hochschule für Technik und Wirtschaft zu nennen, an welcher immerhin noch 5.000 Studenten immatrikuliert sind.
Außerdem lässt sich mit insgesamt zwölf Berufsbildungszentren nahezu jeder Ausbildungswunsch erfüllen.
Kunstausbildung im Dresden
Nicht nur die Kunstsammlungen der Alten und Neuen Meistern und Schätze der Grüner Gewölbe stellen das Gesamtkunstwerk Dresden zusammen. Die seit 1990 neu eingerichtete Hochschule für Bildende Künste Dresden trägt dazu bei, dass die Landeshauptstadt an der Elbe immer wieder neue Kunsttendenzen aufspürt und den Satus des bedeutenden Kultur- und Kunstzentrums Deutschlands beibehält. HfBK Dresden bietet folgende Studiengänge an: Bildende Kunst, Restaurierung, Bühnen- und Kostümbild Fachhochschulstudiengang Theaterausstattung und Aufbaustudiengang Kunsttherapie. Die prominenten Künstlerinnen und Künstler der intenationalen Kunstszene unterrichten an der HfBK Dresden. Obwohl die dresdner Hochschule für Bildende Künste immernoch ziemlich klein angelegt ist (nur 560 Studierenden in 2002), bietet sie ihrer Studierenden die Möglichkeiten der freien künstlerischen Etfaltung und viel mehr Kontakt zu den Dozenten und Hochschullehrer.
Forschungseinrichtungen in Dresden
Die Stadt verfügt über eine außerordentlich hohe Dichte an außeruniversitären Forschungs-einrichtungen. So ist das Fraunhofer-Institut mittlerweile alleine zwölf Mal in der Stadt vertreten und hat damit seinen größten Standort bundesweit in Sachsens Landeshauptstadt.
Aber auch die Max-Planck-Gesellschaft oder die Wissensgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibnitz sind mit drei beziehungsweise vier Einrichtungen stark vertreten.
